• Ziel: das Handwerk digitalisieren
• Stefan Teufel informiert sich bei Thermregio in Schramberg

„Wenn es Paradebeispiele für ein gelungenes Start-Up im Kreis Rottweil gibt, dann darf man die Thermregio GmbH in Schramberg auf alle Fälle mit erwähnen. Was hier in Sachen Innovation und Zukunftssicherung des Handwerks geleistet wird, ist aller Ehren wert“, sagt der Rottweiler Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Stefan Teufel, bei Besuch des Schramberger Unternehmens der Firmengründer Clemens und Tobias Maurer.

Thermregio hat es sich zum Ziel gemacht, das SHK-Handwerk (Sanitär-Heizung-Klima) zu digitalisieren und für Kunden auch digital erlebbar zu machen. Dabei ist ein Bad- und Heizungskonfigurator entstanden, welcher interessierten Verbrauchern in kürzester Zeit ein kostenfreies und unverbindliches Online-Angebot samt Fördermittel liefert. Die Umsetzung der Modernisierungen übernimmt dann der regionale Meisterbetrieb, der den Heizungsrechner vom Schramberger Unternehmen lizensiert und auf seiner jeweiligen Homepage im Einsatz hat. Bundesweit für SHK-Betriebe empfohlen wird Thermregio inzwischen sogar vom Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima!

„Das ist der Schlüssel zum Erfolg des Konzeptes. Die regionalen Fachpartner werden hier mit einbezogen, die Wertschöpfung wird in der Region gehalten und die Kunden haben einen direkten Ansprechpartner aus der ‚Nachbarschaft‘, so stärken wir das Handwerk“, erklärt Teufel, welcher sich mit seiner Fraktion aktuell dafür einsetzt, dass die Kosten für Meisterausbildungen abgeschafft werden.

„Baden-Württemberg ist in Deutschland und Europa berühmt für die hohe Qualität seines Handwerks und seiner Industrie. Um diese Qualität zu stärken und auszubauen, setzen wir uns in der kommenden Legislaturperiode dafür ein, die Kosten für eine Meisterausbildung abschaffen“, so der Abgeordnete, welcher die Gebrüdern Maurer zum Erfolg mit Thermregio beglückwünschte. Das Thema Digitalisierung sei ohnehin ein zentrales Anliegen. Die über eine Milliarde Euro für die Breitbandförderung seien noch nicht das Ende der Digitalisierungsoffensive im Land.

„Wir stellen Weichen, dass kleine und mittelständische Unternehmen fit für die Digitalisierung werden, um wettbewerbsfähig bleiben zu können und auch neue Geschäftsfelder zu beginnen. Dazu haben wir Projekte wie die Digitalisierungsprämie, regionale Digitalisierungszentren und Weiterbildung in diesem Bereich finanziert. Die Digitalisierungsprämie Plus startet mit verbesserten Konditionen. Wenn innovative Köpfe vor Ort wie hier in Schramberg geschehen, das Potenzial dann nutzen, ist das toll zu sehen“, so der Abgeordnete.

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