• Geändertes Bestattungsgesetz sinnvolle Maßnahme
• Stefan Teufel vor Ort bei Harter Bestattungen in Schiltach

Gerade in der jetzigen Pandemie sind die Bestattungsunternehmen im Land eine wichtige Säule. So traurig die Meldung über jede von uns gegangene Person ist, umso wichtig ist eine würdevolle Bestattung und Empathie beim Bestattungsunternehmen. Mit über 50 Jahren Berufserfahrung aus zwei Generationen betreibt Michael Harter sein Bestattungsunternehmen in Schiltach und Wolfach.

Der Rottweiler Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Stefan Teufel, dankte Harter bei seinem Besuch im Unternehmen für den oftmals bis an die Grenze des Leistbaren erbrachten Einsatz in der Pandemie und würdigte auch den Aufbau des Unternehmens über zwei Generationen hinweg. „Wir dürfen im Kreis Rottweil stolz auf unsere kleinen Familienbetriebe sein. Egal in welcher Branche, sie beleben unsere Region und sie sind eine wichtige Säule für die Daseinsvorsorge. Für die Erweiterung des Flachdachs im Unternehmen Harter konnten wir auch Fördermittel über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) generieren, das freut mich besonders und zeigt, die CDU steht zum ländlichen Raum und den Menschen hier“, so Teufel.

Ein wichtiger Schritt für die Bestattungsbranche sei die Novelle des Bestattungsgesetzes vor einem Monat im Stuttgarter Landtag. Das neue Gesetz erlaubt es Kommunen, ein Aufstellungsverbot für Grabsteine zu erlassen, bei denen es nicht sicher ist, dass sie ohne Einsatz schlimmster Formen der Kinderarbeit hergestellt worden sind. „Mit dem geänderten Bestattungsgesetzt trägt der Landtag einen Teil dazu bei, dass viele Kinder weltweit besser geschützt werden, indem die Rohmaterialien für unsere Grabsteine nicht mehr von ihnen gefertigt werden. Damit entsprechen wir auch den Handlungsempfehlungen des Bundesentwicklungshilfeministers Dr. Gerd Müller. Die Aufstellung von Grabsteinen gehört in unserem Land zur allgemeinen Bestattungskultur. Dagegen ist selbstverständlich nichts einzuwenden. Verwerflich ist es jedoch, wenn – so eine Schätzung des Instituts für Ökonomie und Ökumene – allein in der indischen Steinindustrie mindestens 150.000 Kinder unter unerträglichen Bedingungen dafür arbeiten müssen, solche Grabsteine für unsere Wünsche zu fertigen“, so der Abgeordnete.

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